Leitung der AG Partizipation

Die AG Partizipation wurde 2016 eingerichtet, um die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit verschiedener Status- und Interessengruppen an der Universität zu stärken und Informationen besser zu verteilen.

Die AG Partizipation wird derzeit von der Reformfraktion geleitet.

In den letzten Jahren wurde ein Thema in der TU Berlin immer wieder kontrovers diskutiert: Die Viertelparität im Erweiterten Akademischen Senat (EAS). Der EAS ist unter anderem zuständig für die Wahl des Präsidiums und die Grundordnung.

Bisher haben im EAS die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer eine Mehrheit der Sitze. Viertelparität würde bedeuten, dass die vier Statusgruppen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die Akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende und Sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeweils gleich viel Sitze erhalten.  In den Debatten innerhalb und außerhalb der Gremien der TU Berlin hierzu wurde deutlich, dass sich viele Angehörige der TU Berlin Verbesserungen in der Kommunikationskultur und mehr Partizipationsmöglichkeiten wünschen. Der Akademische Senat hat im September 2016 die Einrichtung der „AG Partizipation“ beschlossen, um die Defizite der Partizipation der TU-Angehörigen zu erfassen und Möglichkeiten der Verbesserung bei der Mitwirkung zu erarbeiten. Hierzu werden bis Jahresende 2017 konkrete Verbesserungsvorschläge entwickelt und in Form eines Berichtes vorgelegt wobei sich die TU Öffentlichkeit direkt beteiligen soll. Die „AG Partizipation“ hat sich am 4. November 2016 konstituiert und trifft sich seitdem im 14-tägigen Rhythmus. Die Zusammensetzung der AG Partizipation ist viertelparitätisch, d. h. von jeder Statusgruppe sind jeweils drei Mitglieder vertreten.  Die AG Partizipation hat aus Ihrer Sicht bisher wichtige Fragestellungen identifiziert, die in den kommenden Monaten bearbeitet werden sollen. Diese sind zum Beispiel: · Wie können wir ein besseres Miteinander und eine bessere Gesprächskultur erreichen? · Wie kann eine bessere Führungskultur erreicht werden? · Wie kann die Motivation der Mitglieder der TU Berlin gesteigert werden, sich in der akademischen Selbstverwaltung zu engagieren? · Fehlen z.B. in der Universitätsbibliothek oder der zentralen Universitätsverwaltung Gremien analog zu den Institutsräten?  Als erstes Ergebnis wurde in  der AG Partizipation auch ein möglicher Alternativvorschlag für die Viertelparität im EAS ausgearbeitet. Dieser sieht ein viertelparitätisch zusammengesetztes Gremium zur Wahl des Präsidiums vor. Dieses wählt aus den vom Akademischen Senat nominierten Kandidatinnen und Kandidaten, wobei jede Statusgruppe ein Quorum erhalten soll. Aktuell werden dazu Expertenmeinungen bzgl. der Erfüllung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Praktikabilität eingeholt. Diskutiert werden z. B. noch Aspekte wie die notwendige Mehrheit für die Nominierung im Akademischen Senat, ob auf diese Weise auch die Kanzlerin oder der Kanzler gewählt werden kann oder bei wiederholten Wahlgängen das Quorum entfallen soll.  Unabhängig von den weiter oben genannt Themen sammelt die AG Partizipation universitätsweit weiter Anregungen.  Vorschläge für bessere Partizipation an der TU Berlin können deshalb jederzeit per E-Mail an uns über partizipation@guv.tu-berlin.de  gesendet werden.   Natürlich können aber auch die einzelnen Mitglieder persönlich angesprochen werden. Diese sind:      Stefan Damke, Marion Dennert, Tony Erdmann, Wolfgang Huhnt, Jelisaweta Kamm, Lars Merkel, Hanna Schachel, Franz-Josef Schmitt, Ulf Schrader, Patrick Schubert, Kerstin Töpfer, Utz von Wagner

Newsletter der AG Partizipation

In den vergangenen Monaten hat sich die AG Partizipation neben allgemeinen Aspekten der Partizipation eingehend mit einem Vorschlag zur viertelparitätischen Wahl des Präsidiums beschäftigt.

Die AG Partizipation schlägt dafür zur Abstimmung im Erweiterten Akademischen Senat (EAS) einen viertelparitätisch zusammengesetzten Wahlkonvent vor. Dieser Vorschlag wurde auf der EAS-Sitzung am 12.07.17 diskutiert und mit großer Mehrheit unterstützt. Der Wahlkonvent soll aus den vom Akademischen Senat vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten die Präsidentin oder den Präsidenten sowie die Vizepräsidentinnen oder Vizepräsidenten wählen. Im Wahlkonvent soll zudem jede Statusgruppe ein Quorum von 20 % erhalten. Bei 15 Mitgliedern aus jeder Statusgruppe müssen also mindestens jeweils 3 Mitglieder für die Kandidatin oder den Kandidaten stimmen.
Nach Auswertung der dafür eingeholten Rechtsgutachten hält die Arbeitsgruppe dies für einen gangbaren Weg. Die AG Partizipation bedankt sich an dieser Stelle für das große Vertrauen und die Unterstützung aller an diesem Prozess Beteiligten.

Darüber hinaus hat sich die AG mit weiteren Aspekten der Partizipation beschäftigt, die nun in der künftigen Arbeit wieder mehr in den Vordergrund rücken werden. Einen zentralen Punkt stellt ein
Partizipationsleitbild für die TU Berlin dar, das die Definition und strukturelle Organisation von Partizipation darstellt. Es sollen ein besseres Miteinander, eine bessere Gesprächskultur und eine bessere Führungskultur erreicht werden. Zu diesem Zweck freut sich die AG auf eine weitere Zusammenarbeit innerhalb der TU in den kommenden Sitzungen.

Auf Initiative der AG Partizipation hatte sich der neu konstituierte Akademische Senat Ende April zu einer Klausurtagung getroffen und Verfahren zur effizienteren Organisation der Abläufe in den zentralen Gremien entwickelt. Diese werden inzwischen bereits umgesetzt und beinhalten unter anderem eine klarere Arbeitsteilung des Akademischen Senats mit seinen Kommissionen, so dass sich das Gremium verstärkt auf grundsätzliche Fragen der Strategie und Entwicklung der TU Berlin
konzentrieren kann. Bei den Stellungnahmen zu Studien- und Prüfungsordnungen können damit die Anträge der Fakultäten schneller den Gremienweg passieren.

Ebenfalls wurde auf der Klausurtagung und in den darauffolgenden Wochen ein Kodex  für den Umgang im Akademischen Senat entwickelt und verabschiedet:

http://www.guv.tu-berlin.de/fileadmin/ref23_ag-partizipation/Codex.pdf


Unabhängig von den genannten Themen sammelt die AG Partizipation universitätsweit weiter Anregungen.

VORSCHLÄGE FÜR BESSERE PARTIZIPATION AN DER TU BERLIN KÖNNEN DESHALB
JEDERZEIT PER E-MAIL AN UNS ÜBER PARTIZIPATION@GUV.TU-BERLIN.DE  
GESENDET WERDEN.

Die AG tagte bis zum Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters zweiwöchentlich und trifft sich aktuell alle vier Wochen. Gäste sind zu den Treffen herzlich eingeladen. Die Termine können unserer website entnommen werden:

http://www.guv.tu-berlin.de/partizipation/menue/ag_partizipation/

Natürlich können aber auch die einzelnen Mitglieder persönlich angesprochen werden. Diese sind:

Stefan Damke
Marion Dennert
Tony Erdmann
Wolfgang Huhnt
Jelisaweta Kamm
Lars Merkel
Benjamin Grosse
Franz-Josef Schmitt
Ulf Schrader
Patrick Schubert
Carola Joswig
Utz von Wagner
Johannes Giehl